Die besondere Münze

Persien, Achämeniden, Dareikos, ca. 420-375 v. Chr.



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Gutes sehr schön 2650.- Euro

Persien, Achämeniden, Dareikos, ca. 420-375 v. Chr. Gekrönter bärtiger Mann im Knielauf n. r., in den Händen Lanze und Bogen, auf dem Rücken einen Köcher mit Pfeilen. Rv. Unregelmäßiges Quadratum incusum.
Gold, 13x15,5 mm; 8,37 g. Gut zentriertes Exemplar, auf dem alle Details ausgeprägt und gut zu sehen sind.

Dareios I. (522-486 v. Chr.) herrschte über das von Kyros dem Großen (559-529 v. Chr.) gegründete achämenidische Großreich. Unter seiner Herrschaft dehnte sich das persische Reich von Zentralasien und dem Indus bis zum Mittelmeer und zum Schwarzen Meer. Dareios nannte sich „König der Könige“; zu seinem Machtbereich gehörten Libyen, Ägypten, Palästina, Syrien, Kleinasien, Thrakien und Makedonien. Die griechischen Stadtstaaten in Kleinasien hatte er unterworfen, aber das griechische Festland konnte er nicht erobern. Die persische Flotte zerschellte auf dem Weg nach Griechenland in einem Sturm am Vorgebirge Athos, und die Landtruppen wurden 490 in der berühmten Schlacht bei Marathon von den Athenern geschlagen.

Dareios organisierte die Verwaltung seines riesigen Reiches durch Statthalter, die ihm rechenschaftspflichtig waren. Seine Residenzstädte Susa, Ekbatana und Parsa (= Persepolis) verband er mit den Provinzen durch ein Straßennetz mit Poststationen, er ließ Gesetze niederschreiben, setzte eine jährlich zu zahlende Steuer fest, vereinheitlichte Maße und Gewichte, und er ordnete das Münzwesen: Er führte den Dareikos ein, ein Goldstück mit einer Feinheit von 980/1000 und einem Gewicht von 8,35 g, im Wert von 20 silbernen Sigloi. Damit schuf er ein einheitliches Münzsystem für sein ganzes Reich. Solche Münzen wurden auch unter seinen Nachfolgern geprägt, bis Alexander der Große durch einen Sieg über Dareios III. im Jahr 331 v. Chr. das Perserreich eroberte.

Die Zuordnung einzelner Münzen an einzelne Herrscher ist noch nicht völlig geklärt.